Wissenswertes von P bis T
P wie Patientenverfügung
Eine Patientenverfügung ist eine vorsorgliche Willenserklärung. In ihr werden Behandlungswünsche und Wertvorstellungen formuliert für den Fall, dass Betroffene kurzzeitig oder dauerhaft nicht in der Lage sind, einer medizinischen Behandlung zuzustimmen oder diese abzulehnen.
Eine Patientenverfügung wird schriftlich niedergelegt und richtet sich an behandelnde Ärzte. Sie muss klar und eindeutig formuliert und möglichst zeitnah ausgefertigt sein. Eine eigenhändige Unterschrift belegt diesen Willen.
Das Bundesministerium für Justiz stellt geeignete Publikationen zur Verfügung. Diese können kostenlos online heruntergeladen oder per Post bestellt werden.
P wie Pflegeüberleitung
Für alle Fragen rund um Pflege (Tages-, Kurzzeit- und Heimpflege) nach einem stationären Aufenthalt steht in unseren Einrichtungen der Sozialdienst mit Rat und Tat zur Seite.
Wenn Sie weitere Hilfe benötigen, dann können Sie sich auch an regionale Ansprechstellen wie Koordinierungsstellen rund ums Alter oder Pflege in Not wenden.
Q wie Qualitätsmaßstäbe
Im Leitbild der Paul Gerhardt Diakonie ist der hohe Anspruch an die Qualität der Patientenversorgung formuliert. Alle Einrichtungen unterliegen diesem Leitbild und haben in ihren Häusern ein Qualitätsmanagement etabliert. Dazu zählen hausinterne medizinische Leitlinien, die Entwicklung von Behandlungspfaden für häufig erstellte Diagnosen oder die Optimierung von Prozessen. Alle Krankenhäuser veröffentlichen regelmäßig Qualitätsberichte.
R wie Rauchen
Das Rauchen ist in unseren Kliniken nicht gestattet.
R wie Rechte der Patienten
Patientenrechte sind ein gesetzlich festgelegtes Instrumentarium bestehender Rechte und Pflichten im Rahmen eines ärztlichen Behandlungsverhältnisses. Sie regeln die Qualität, die eine medizinische Behandlung haben muss, Einsichtsrechte in Behandlungsunterlagen und informieren über Rechte im Falle einer fehlerhaften Behandlung.
Beim Bundesministerium für Gesundheit ist eine Broschüre Patientenrechte in Deutschland kostenlos online (www.bmg.bund.de) herunterzuladen oder per Post zu beziehen.
R wie Ruhezeiten
Für einen nachhaltigen Genesungsprozess sind Ruhezeiten nötig. Nutzen Sie am Mittag nach den Mahlzeiten zwei Stunden dafür und geben Sie auch anderen Patientinnen und Patienten Gelegenheit, diese Zeit in Ruhe zu verbringen. Ebenso erwarten wir, dass Sie die Nachtruhezeiten ab 22 Uhr einhalten.
S wie Seelsorge
Ein Aufenthalt im Krankenhaus durchbricht den gewohnten Lebensrhythmus. Vieles wird Sie in dieser Zeit auch innerlich bewegen: Sorgen um die familiäre Situation, die berufliche Lage am Arbeitsplatz, Auseinandersetzung mit der Krankheit, Fragen nach Vergänglichkeit und Tod. Seelsorgerinnen und Seelsorger stehen Ihnen und auch Ihren Angehörigen in dieser Situation zur Verfügung: für Begegnung oder Gespräch, für Gebet oder Gottesdienst.
Seelsorge ist ein Angebot, unabhängig davon, ob jemand Mitglied einer Kirche ist.
Unsere Krankenhausseelsorge versteht sich ökumenisch. Gern vermitteln wir Seelsorger und Seelsorgerinnen anderer Religionen.
S wie Selbstbestimmungsrecht
Das Selbstbestimmungsrecht des Patienten umfasst das Recht, umfassend – oder nicht – aufgeklärt zu werden. Es beinhaltet somit das Recht, jeder medikamentösen, operativen oder sonstigen Behandlungsmaßnahme zuzustimmen oder diese abzulehnen.
S wie Selbsthilfegruppen
Selbsthilfegruppen im Gesundheitswesen leisten einen wichtigen Beitrag zur Information und Betreuung von Patienten. Informationen über Selbsthilfegruppen in Berlin und Sachsen-Anhalt finden Sie über folgende Kontaktstellen:
Berliner Selbsthilfe-, Kontakt- und Informationsstelle
Tel: (030) 892 66 02
E-Mail: sekis(at)sekis-berlin.de
Internet: www.sekis-berlin.de
PARITÄTISCHE Selbsthilfekontaktstelle Halle-Saalekreis
Tel: (0345) 520 41 10, -11
E-Mail: kontaktstelle-shg(at)web.de
Internet: www.kontaktstelle-shg.de
S wie Sozialdienst
In allen Einrichtungen der Paul Gerhardt Diakonie stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sozialdienstes zur Verfügung. Sie beraten und informieren die Patientinnen und Patienten und deren Familienangehörige bei Fragen zum aktuellen Krankenhausaufenthalt, aber auch für die spätere häusliche Versorgung. Sie sind ansprechbar für alle Fragen rund um Tages-, Kurzzeit- und Heimpflege und unterstützen in Fragen zu Anschlussbehandlungen und Rehabilitationsmaßnahmen.
T wie Tadel
Patienten, die mit Leistungen einer Einrichtung der Paul Gerhardt Diakonie unzufrieden sind, können sich mit ihren Beschwerden an das Zentrale Beschwerdemanagement wenden. Das Beschwerdemanagement nimmt im Namen des Vorstandes Beschwerden, aber gern auch Lob entgegen.
Außerhalb unserer Einrichtungen stehen Ihnen weitere Ansprechstellen zur Verfügung.
